TA-Award-2020-in-08.2020
 Thaikochkurs 
am 29.10.2017

Mit einem Türschild fängt jeder Kochkurs an

Und wenn der Sonntag dann für uns gegen 10 Uhr im Restaurant beginnt, fangen wir mit den kleinen Thaisnacks für den kleinen Hunger zwischendurch, der Kochkursteilnehmer  an. Die Snacks gibt es dann in der Küche, ebenso wie oben im Restaurant.

Zutaten, die anschliessend für das Kochen benötigt werden, müssen vorbereitet werden, bzw. zurecht gelegt.

Dann gibt es schon das erste “Highlight” für uns, unser “Frühstück”. Mittlerweile traditionell, seit vielen Jahren, die original Bremer Bratwurst. Und dazu ist es auch noch die Bremer Stadionbratwurst vom Bremer Weserstadion. Nur über Werder Bremen, brauchen wir im Moment nicht zu reden :-(

Im Restaurantbereich sind auch noch einige Dinge zu erledigen. Die Kochschürzen werden gebügelt und mit den Mützen ausgelegt. Für das beliebte Gemüseschnitzen oder besser gesagt Karottenschnitzen sind die Messer geschärft. Für den Notfall, haben wir dieses Mal sogar ein original thailändisches Pflaster dabei, das mit dem kleinen Elefanten vorne, ist halt ein thailändischer Kochkurs :-)

Das Tischlein deck dich wurde zurecht gestellt, noch mal ein letzter Blick auf die die Kondolenzbuchauslage, es war auch der letzte Tag für einen eventuellen Beileidseintrag, für den verstorbenen König Bhumibol und dann waren auch schon alle da und stellten sich zum obligatorischen Begrüssungsfoto auf.

Wie mann/frau sehen kann, waren alle auf 14 Teilnehmer erschienen, wie es die Namen auf dem Türschild aussagten.

Leider blieb es aber nicht bei der ursprünglichen Teilnehmerzahl. Noch während der Suppenzubereitung verabschiedeten sich Elke und Claudia aus dem Kochkurs aus persönlichen Gründen. Wir haben das akzeptiert  und den Beiden noch am selben Abend, den Kostenbeitrag für den Kochkurs rücküberwiesen. Unter anderem war es ihnen in der Küche zu eng, zu viele Teilnehmer....Dabei hatten wir schon Kochkurse mit 16 Teilnehmern, vielleicht waren es auch Berührungsängste....Aber zurück zum Thema:

 

Es begann mit der Tom Kha Haet Suppe. Dass auch bei uns mittlerweile die digitale Zukunft begonnen hat, sieht mann/frau an der digitalen Küchenwaage. Aufs Gramm genau, war der Inhalt!

 

 

 

 

 

 

 

Dann wurde auch schon geschnitten...und geschnitten...und geschnitten. Jürgen schaute noch ein wenig skeptisch.

 

 

 

 

 

Aber Marylen, Heike, Torsten und Daniel, waren um so eifriger, während Ben auf der Rezeptbeschreibung nachlass, ob auch alles so war, wie es sein musste.

 

 

 

 

Und schon wurde der Suppentopf auf den Herd gestellt.....

 

 

 

 

 

.....aber Halt es fehlte noch etwas...Richtig, das Pak Chie, der Thaikoriander, der der Suppe den Geschmack gibt. Gut, dass Ben die Rezeptbeschreibung gelesen hatte. Und dann wurde abgeschmeckt und zum ersten Mal seit langem, war die Suppe von den beiden Kochherdstationen fast gleichschmeckend und überhaupt nicht versalzen. Jedenfalls nach Aussage von Birgit, Anne und Max.

 

Dafür gab es dann natürlich eine Belohnung und die Suppe durfte anschliessend oben im Restaurant gegessen werden.

 

 

 

 

 

Das Highlight jeden Kochkurses stand nun an: Gemüse/Karottenschnitzen. Hierbei zeigt es sich, wie fingerfertig mit den kleinen Schnitzmessern umgegangen werden kann. Bei Bernd hat es wohl nicht so geklappt, da hat er dann einfach seine Karotte aufgegessen.

 

Dafür zeigten Susanne und Birgit, dass es mit ein wenig Übung doch gelingen kann.

 

 

 

 

Heike, Marylen und Max liessen sich dann noch einmal alles ein wenig genauer zeigen.....

 

 

 

 

....und Max schaffte dann doch echt den Oberhammer des Nachmittags oder was soll mann/frau dazu sagen???

 

 

 

 

Dann ging es auch schon in die Küche, die Hauptspeise, das Pad Grapau Gai wartete....

und gleich zeigte Britta, dass die Digitalwaage für sie kein Neuland ist :-) Jürgen übernahm dann das gewogene Hähnchenbrustfilet. Gleichzeitig erklärte Khun Mam, die Schneidetechnik bei den grösseren Peperoni.

 

Jürgen wollte sich nun einmal im Leben an einem Mörser versuchen und ging den Chilis mit dem Stössel zu Leibe, von Bernd aufmerksam beobachtet.

 

 

 

 

 

 

 

Auf der anderen Küchenseite waren Torsten und Ben immer noch mit dem Kleinschneiden der Bohnen beschäftigt.

 

 

 

 

Zwischendurch stärkte sich Marylen an den schmackhaften Häppchen, die wir eingangs erwähnt hatten. Und nach der Stärkung konnte die Pfanne von Marylen in Angriff genommen werden.

Jetzt konnten die einzelnen Zutaten endlich pfannengerührt werden. Unsere Khun Fon, hatte dabei auch den gegenüberliegenden Herd genau im Auge und gab entsprechende Anweisungen.

 

 

Probieren steht bekanntlich vor studieren und somit füllte Britta als Erste ihren Probierlöffel mit dem Pfannenlöffel. Khun Foern begutachtete währenddessen den Pfanneninhalt.

 

 

 

 

Dann setzen auch Heike, Max, Annemarie und Birgit die Probierlöffel an. Ebenso Susanne, Torsten und Heike schauten ein wenig skeptisch, warum auch immer, denn die einhellige Meinung war: Es schmeckt.

So wie es aber auch in der Pfanne aussah, musste es aber auch schmecken, Betonung liegt auf musste...

 

Als letztes fehlte jetzt nur noch der Tapiokapudding.

Jürgen konnte es wohl kaum erwarten und war der erste, der das Kokofleisch zu schneiden begann. Marylen musste noch einmal die Rezeptur nachlesen, wie es weitergeht.

 

 

 

Dann zeigte Khun Fon, wie die gewaschenen Tapiokaperlen und Pandanusblätter in den leicht köchelnden Topf gelangen.

 

 

 

Und nun hiess es warten....und warten und den Topfinhalt umrühren und umrühren, ganze 10-15 Minuten, bis die Tapiokaperlen durchsichtig glänzend waren.

 

 

 

Birgit konnte es wohl dann irgenwann nicht mehr erwarten und wollte einfach probieren, was denn nun Sache ist.

 

 

 

 

 

Aber so einfach ist das nun auch wieder nicht, erst mussten die Pandanusblätter wieder aus dem Topf entfernt werden. Aber dann...

 

 

 

 

.....dann durfte getestet werden ob es schmeckt und wie es schmeckt. Und es schmeckte tatsächlich so, wie es schmecken musste. Das war einer der wenigen Kochkurse, wo es keine Geschackswirrungen gab, dass entweder etwas versalzen, zu scharf oder zu süss war.

Wir klopften uns alle symbolisch auf die Schulter und entliessen die Teilnehmer zum Abschlussessen mit Pad Grapau Gai und Saku Biak Ma Prau On in den Restaurantbereich.

 

Etwas am Rande für thailändische “Feinschmecker”; Das Grapau wird in Thailand auch gerne mit einem Spiegelei gegessen, welches noch eine besondere Geschmacksvariation bietet. Auf Wunsch haben wir dieses dem Einen und Anderen dann auch so serviert.

 

 

Zum Abschluss noch ein Tapiokapudding und ein paar abschliessende Worte von unserer Chefin (Achtung, das Wort Chefin, hört sie nicht so gerne), die sich für die Teilnahme von Marylen, Heike, Torsten und Daniel, Susanne und Bern, Britta und Jürgen, Annemarie, Birgit und Max bedankte.

Und auch das gesamte PTR-Team des Nachmittags, Khun Cie, Tawan, Tim, Oh, Wan, Fon, Foern und Mam bedankten sich mit dem trditionellen Wai. Über den dann resultierenden Applaus der Kochkursteilnehmer haben wir uns alle sehr gefreut, auch Khun Lung.

Das wars dann auch mit unserem 15. Thaikochkurs aber wie sagte schon der “alte” Sepp:

Nach dem 15. Kochkurs ist vor dem 16. Kochkurs und damit ein

Sawadie Kha und Sawadie Khrap